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worte – ein projekt für die 'station
21 – plattform für junge kunst',
zürich 2003
ohne worte ist eine
in-situ-installation, die ich speziell für die räumlichkeiten
der 'station 21' angefertigt habe: ein tisch mit gläsern und
stühlen. die personen fehlen, doch ihre anwesenheit ist zu
spüren – die anspannung und das unbehagen. die stimmung
ist beklemmend, heikel; die situation hängt im buchstäblichen
sinne am seidenen faden.
ohne
worte handelt von der ambivalenz alltäglicher rituale:
ihrem form- und haltgebenden moment auf der einen und ihrer zerbrechlichkeit
auf der anderen seite. dieser widersprüchlichkeit gibt die
arbeit formell und materiell gestalt: die installation besteht aus
zeitungspapier und kleister; der
tisch ist mit nylonfäden von der decke abgehängt.
ohne
worte wurde vom 17.
bis 31. oktober 2003 zusammen mit arbeiten der belgischen fotografin
gaëlle de radiguès gezeigt, die sich mit dem ritual
des jagens auseinandersetzen.
_bildergalerie
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